Events Archive

24.04.2015: Vortrag „Die NSU-Prozesse und die Rolle der Nebenkläger_innen“, Wendland

„Die NSU-Prozesse und die Rolle der Nebenkläger_innen“ – Mit Referent_innen der Initiative „Keupstrasse ist überall“. Die Keupstraße in Köln ist bekannt als florierende Geschäftsstraße der türkischen Community — auch weit über die Stadtgrenzen hinaus. Am 9.Juni 2004 zündete dort der NSU eine mit 800 Zimmermannsnägeln bestückte Bombe. Über zwanzig Menschen wurden teilweise schwer verletzt und zahlreiche Geschäfte

20.04.2015: Diskussion „Wen schützt der Verfassungsschutz – den Rechtsstaat oder seine Feinde?“, Köln

Vortrag und Diskussion mit Martina Renner (MdB) & Massimo Perinelli („Keupstraße ist überall“) Warum konnten Polizei und Verfassungsschutz jahrelang alle Hinweise auf ein rechtes Terrornetzwerk als Urheber einer Mordserie „übersehen“? Wie ist es möglich, dass wichtige Beweisstücke vernichtet wurden und Akten verschwanden? Zehn Jahre nach dem Nagelbombenanschlag in der Keupstraße sind die Hintergründe dieses Versagens des

20.04.2015: Offenes Treffen der Initiative @ Café Sabahçı

Das nächste offene Gruppentreffen der Initiative „Keupstraße ist überall“ findet statt am Montag, den 20. April 2015, 20h, im Café Sabahçı (hinterer Raum), Keupstr. 87, Köln-Mülheim. Kommt gerne vorbei und bringt euch ein.   60 SHARES Share on Facebook Tweet Follow us Share Share Share Share Share

19.04.15.: Buchvorstellung „Von Mauerfall bis Nagelbombe“ @ Dortmund

Deutsch-türkische Lesung und Diskussion Am 9. Juni 2004 explodierte in der Kölner Keupstraße eine Nagelbombe, die Teil der Mordserie des Nationalsozialistischen Untergrunds (NSU) war. Nach dem Anschlag wurde die gesamte Anwohnerschaft kriminalisiert und vom Verfassungsschutz bespitzelt. Die Opfer wurden zu Tätern gemacht, während die wirklichen Täter/innen und ihre Strukturen von den Behörden unbehelligt blieben. Die

06.04.2015: Gedenken an Halit Yozgat, Kassel

Am 6. April 2006 wurde Halit Yozgat in seinem Internetcafé in Kassel durch den NSU ermordet. Die Initiative „Keupstraße ist überall“ hat an der Gedenkfeier (06.04.2015) teilgenommen, um nicht nur an der Trauer teilzunehmen, sondern auch die Forderungen der Familie Yozgat zu unterstützen. Kein Opfer wird vergessen.   Wir dokumentieren im Folgenden die Rede unserer

04.04.2015: Gedenken an Mehmet Kubaşık, Dortmund

Am 4. April 2006 wurde Mehmet Kubaşık in seinem Geschäft in der Dortmunder Nordstadt durch den NSU ermordet. Die Initiative „Keupstraße ist überall“ hat an dem „3. Tag der Solidarität“ (04.04.2015) in Dortmund teilgenommen, um sich mit den Angehörigen und Freund_innen zu solidarisieren. Kein Opfer wird vergessen.     60 SHARES Share on Facebook Tweet

08.03.2015 – Bonn: Veranstaltung mit Betroffenen aus der Keupstraße

Der Verein zur Förderung politischer Bildung & Kultur e.V., die Antifa Bonn/Rhein-Sieg und der Arbeitskreis für studentische Kultur & Politik laden für den 8. März zu einer Infoveranstaltung mit VertreterInnen der Initiative „Keupstraße ist überall“ ein.  60 SHARES Share on Facebook Tweet Follow us Share Share Share Share Share

Die Keupstraße in München – Rückblick Tag X

Über ein Jahr lang haben wir uns darauf vorbereitet, die Betroffenen des rassistischen Nagelbombenanschlages auf der Keupstraße im Jahr 2004 bei ihren Zeugenaussagen im NSU-Prozess vor dem OLG München solidarisch zu begleiten. Ab dem 20.01.2015 war es soweit. Neben der Begleitung und praktischen Unterstützung unmittelbar im Zeug_innenraum oder in den Tagen vorher/nachher, haben wir bundesweit

Die Tage nach dem Tag X

Auch über den Tag X hinaus wollen wir die Betroffenen während der Verhandlungstage vor Ort unterstützen, Tag X+X. Hierfür versuchen wir eine konstante Präsenz von solidarischen Menschen aufrecht zu erhalten. Auch für den 21., 22., 27. und 28.1. liegen Ladungen vor. Wahrscheinlich sind auch danach im Februar einzelne Ladungen. Wir sind mit unserer Zeug_innenbetreuung vor Ort, möchten aber

18.01.2015: Gedenken an den Anschlag in der Probsteigasse

Am 21. Dezember 2000 betrat einer der Täter des NSU ein kleines Lebensmittelgeschäft in der Probsteigasse. Er führte einen Weihnachtsgeschenkkorb mit sich und ließ diesen im Laden zurück, um angeblich Geld für den Einkauf im Laden zu holen. In dem Geschenkkorb befand sich eine Christstollendose, die einen Sprengsatz enthielt. Der Ladenbesitzer stellte den Korb zur