Treffen der Initiative im Café Sabahci

Wir laden alle ein, die Lust haben, bei uns mitzumachen oder einmal vorbeizukommen, herzlich zu unseren Treffen im Café Sabahci (im hinteren Zimmer) auf der Keupstraße 87 in Köln-Mülheim ein.

Die Möllner Rede im Exil – Im Wortlaut

Wir dokumentieren hier die „Möllner Rede im Exil“, die Doğan Akhanlı am 20.11.2016 in der Karthäuserkirche Köln gehalten hat in Gedenken an Yeliz Arslan, Bahide Arslan und Ayşe Yilmaz. Veranstalter*in: Initiative „Keupstraße ist überall“ & Kölner Tribunal-Forum, Freundeskreis im Gedenken an den rassistischen Brandanschlag von Mölln 1992 in Kooperation mit AWO Bezirksverband Mittelrhein.

24.11.2016: Die rassistischen Sprengstoffanschläge der 1990er Jahre in Köln

Das „Bündnis Köln-Nord gegen Rechts“ lädt anlässlich des fünften Jahrestags der Selbstenttarnung der Nazi-Terrorgruppe NSU („Nationalsozialistischer Untergrund“) alle Interessierten aus dem Stadtteil zu einer Informationsveranstaltung ein. 1992 Bombenanschlag in Ehrenfeld 1993 Bombenanschläge in Bilderstöckchen und Mauenheim Verdrängt, vergessen, abgehakt?    

Keupkurier: Neuigkeiten und Veranstaltungen (deutsch & türkisch)

Wir hoffen, dass unser neuer Keupkurier wieder auf allseitiges Interesse trifft. Wir haben uns als Initiative 2012 gegründet, um unsere gemeinsamen Interessen zusammen mit den Betroffenen des NSU-Nagelbombenanschlags in der Keupstraße 2004 öffentlich und solidarisch zu vertreten, um uns für Aufklärung einzusetzen und für ein angemessenes Gedenken. Aber natürlich auch, um gemeinsam gegen den Rassismus und seine

Appell für ein Verfahren gegen Lothar Lingen

Das Aktenschreddern im „Verfassungsschutz“ durch Lothar Lingen (Deckname) droht zu verjähren. Wir haben einen Appell unterzeichnet, der u.a. die Staatsanwaltschaft Köln auffordert, ein Verfahren gegen Lingen einzuleiten. Wir stellen uns damit an die Seite der Familie Kubasik, die die Klage eingereicht hatte.   Statement zur dringenden Einleitung eines Verfahrens gegen Lothar Lingen Am 04.11.2016 jährte

reclaim and remember – Die Möllner Rede im Kölner Exil

Der rassistische Brandanschlag von Mölln 1992 Am 23.11.1992 wurde im Schleswig-Holsteinischen Mölln das Haus der Familie Arslan von Neonazis mittels Molotov-Cocktails angezündet. Die 10-jährige Yeliz Arslan, die 14-jährige Ayşe ­Yilmaz und die 51-jährige Bahide Arslan starben in den Flammen. Weitere Familienmitglieder wurden teilweise schwer verletzt.

1.-11.11.2016: Theatertreffen „Unentdeckte Nachbarn“ in Chemnitz und Zwickau

Bundesweit gibt es mittlerweile zahlreiche Theaterproduktionen, die sich mit dem NSU-Komplex beschäftigen. Das Theatertreffen „Unentdeckte Nachbarn“, das vom 01.-11.11.2016 in Chemnitz,  Zwickau und weiteren Städten stattfindet, präsentiert Inszenierungen, welche die kaum sichtbare Perspektive der Betroffenen des NSU in den Vordergrund stellen.

Festival *Kein Raum für Rassismus!* am 29.10. in den Sartory Sälen

Wir unterstützen das antirassistische Benefizfestival Kein Raum für Rassismus! am 29.10.2016 in den Sartory Sälen Köln.

Angehörige der Familie Kubaşık erstellen Strafanzeige gegen VS-Mitarbeiter

Die Nebenkläger der Familie Kubaşık haben bei der Staatsanwaltschaft Köln Strafanzeige gegen Lothar Lingen und weitere bislang unbekannte Mitarbeiter des BfV u.a. wegen Strafvereitelung, Urkundenunterdrückung und Verwahrungsbruchs erstattet: „Uns ist Aufklärung versprochen worden, aber das Gegenteil ist der Fall.

26.10.2016: „Sichere Herkunftstaaten“ und Widerstand gegen Abschiebung von Roma

Staatliche Ausgrenzung und struktureller Rassismus lassen sich am Beispiel von Roma-Gruppen in nahezu allen europäischen Ländern nachvollziehen. So werden in Deutschland seit 2014 immer mehr südosteuropäische Länder zu „Sicheren Herkunftsstaaten“ erklärt, zuletzt im Jahr 2015 Albanien, Montenegro und der Kosovo. Das ermöglicht bei der Einreise eine Vor-Selektion und Massenabschiebungen von in Deutschland schutzsuchenden Roma.