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Offener Brief an RAK und RB

Liebe Leute von „Rote Aktion Köln“ oder  „Revolutionäres Bündnis“. wir haben Euer Ansinnen, am 30.4. eine Demo (Vorabenddemo 1. Mai) durch die Keupstraße machen zu wollen, in der Initiative „Keupstraße ist überall“ diskutiert  und teilen Euch mit, dass wir solch eine Demonstration entschieden ablehnen. Wir sehen darin eine nicht tolerable Instrumentalisierung der Keupstraße und ihrer Menschen, einen geschichtsträchtigen Ort für

Das Tribunal NSU-Komplex auflösen, 17.-21. Mai in Köln

Das Tribunal NSU-KOMPLEX AUFLÖSEN, 17.-21. Mai in Köln – den Betroffenen eine Stimme geben Zehn Morde, drei Bombenanschläge, viele Verletzte. Die rassistische Mord- und Terrorserie des so genannten Nationalsozialistischen Untergrunds (NSU) ist bis heute nicht aufgeklärt. Wie konnte der NSU über so lange Zeit unbehelligt morden, bomben und rauben? Welche Netzwerke haben ihn unterstützt? Was

Auf in ein gemeinsames Jahr 2017: Es gibt viel zu tun!

Das Jahr 2016 war in vielerlei Hinsicht sowohl in Köln, bundesweit und weltweit kein gutes Jahr. Die anhaltenden Kriege und Menschenrechtsverletzungen, das europäische Grenzregime, die Wende zur Abschiebepolitik, der politische Rechtsdrift und ein zunehmender Alltagsrassismus sind mehr als bedrückend. 

Treffen der Initiative im Café Sabahci

Wir laden alle ein, die Lust haben, bei uns mitzumachen oder einmal vorbeizukommen, herzlich zu unseren Treffen im Café Sabahci (im hinteren Zimmer) auf der Keupstraße 87 in Köln-Mülheim ein.

Die Möllner Rede im Exil – Im Wortlaut

Wir dokumentieren hier die „Möllner Rede im Exil“, die Doğan Akhanlı am 20.11.2016 in der Karthäuserkirche Köln gehalten hat in Gedenken an Yeliz Arslan, Bahide Arslan und Ayşe Yilmaz. Veranstalter*in: Initiative „Keupstraße ist überall“ & Kölner Tribunal-Forum, Freundeskreis im Gedenken an den rassistischen Brandanschlag von Mölln 1992 in Kooperation mit AWO Bezirksverband Mittelrhein.

24.11.2016: Die rassistischen Sprengstoffanschläge der 1990er Jahre in Köln

Das „Bündnis Köln-Nord gegen Rechts“ lädt anlässlich des fünften Jahrestags der Selbstenttarnung der Nazi-Terrorgruppe NSU („Nationalsozialistischer Untergrund“) alle Interessierten aus dem Stadtteil zu einer Informationsveranstaltung ein. 1992 Bombenanschlag in Ehrenfeld 1993 Bombenanschläge in Bilderstöckchen und Mauenheim Verdrängt, vergessen, abgehakt?    

Keupkurier: Neuigkeiten und Veranstaltungen (deutsch & türkisch)

Wir hoffen, dass unser neuer Keupkurier wieder auf allseitiges Interesse trifft. Wir haben uns als Initiative 2012 gegründet, um unsere gemeinsamen Interessen zusammen mit den Betroffenen des NSU-Nagelbombenanschlags in der Keupstraße 2004 öffentlich und solidarisch zu vertreten, um uns für Aufklärung einzusetzen und für ein angemessenes Gedenken. Aber natürlich auch, um gemeinsam gegen den Rassismus und seine

Appell für ein Verfahren gegen Lothar Lingen

Das Aktenschreddern im „Verfassungsschutz“ durch Lothar Lingen (Deckname) droht zu verjähren. Wir haben einen Appell unterzeichnet, der u.a. die Staatsanwaltschaft Köln auffordert, ein Verfahren gegen Lingen einzuleiten. Wir stellen uns damit an die Seite der Familie Kubasik, die die Klage eingereicht hatte.   Statement zur dringenden Einleitung eines Verfahrens gegen Lothar Lingen Am 04.11.2016 jährte

reclaim and remember – Die Möllner Rede im Kölner Exil

Der rassistische Brandanschlag von Mölln 1992 Am 23.11.1992 wurde im Schleswig-Holsteinischen Mölln das Haus der Familie Arslan von Neonazis mittels Molotov-Cocktails angezündet. Die 10-jährige Yeliz Arslan, die 14-jährige Ayşe ­Yilmaz und die 51-jährige Bahide Arslan starben in den Flammen. Weitere Familienmitglieder wurden teilweise schwer verletzt.

1.-11.11.2016: Theatertreffen „Unentdeckte Nachbarn“ in Chemnitz und Zwickau

Bundesweit gibt es mittlerweile zahlreiche Theaterproduktionen, die sich mit dem NSU-Komplex beschäftigen. Das Theatertreffen „Unentdeckte Nachbarn“, das vom 01.-11.11.2016 in Chemnitz,  Zwickau und weiteren Städten stattfindet, präsentiert Inszenierungen, welche die kaum sichtbare Perspektive der Betroffenen des NSU in den Vordergrund stellen.